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Portrait von
Friedrich Werner Graf von der Schulenburg
Bildgröße: ca.21 x 30cm
Bleistift auf Zeichenpapier 190 g/m²
Diese
Portraitzeichnung wurde nach einer Fotovorlage gezeichnet
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Friedrich Werner von der Schulenburg, geboren am 20. November 1875 in Kemberg,
begann schon vor dem Ersten Weltkrieg seine Diplomatenlaufbahn als Konsul und Botschafter in verschiedenen Ländern.
Er war von 1908-1910 mit Elisabeth von Sobbe (1875-1955) verheiratet, mit der er eine Tochter hatte.
Als Sohn von Graf Bernhard von der Schulenburg studierte Friedrich-Werner nach einjähriger Militärdienstzeit Jura in Lausanne, München und Berlin.
1901 trat er als Assessor in den konsularischen Dienst des Auswärtigen Amtes ein.
1903 war er bereits Vizekonsul beim Generalkonsulat in Barcelona und in den folgenden Jahren in Konsulaten in Lemberg, Prag, Warschau und Tiflis tätig.
Nach dem Ersten Weltkrieg setze von der Schulenburg seine diplomatische Karriere
weiter fort, u.a. als Gesandter in Teheran und Bukarest.
1934 wurde er zum deutschen Botschafter in der Sowjetunion ernannt.
Schulenburg trat für eine Verständigung zwischen Deutschland und der Sowjetunion ein
und war maßgeblich am Zustandekommen des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts beteiligt.
Bis zuletzt versuchte er, den deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juli
1941 zu verhindern.
Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er verhaftet und als 69-jähriger wegen Hochverrats unter Anklage gestellt.
Am 23. Oktober 1944 verurteilte ihn der Volksgerichtshof zum Tode und ließ
ihn am 10. November 1944 in Berlin-Plötzensee ermorden.
Text aus
Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
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